Sehenswürdigkeiten in Heilbronn

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Deutschordensmünster

Das Deutschordensmünster ist eine katholische Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Der Sandsteinbau wurde um 1225 auf den Fundamenten einer früheren Kapelle begonnen. Aus dieser Zeit stammen der spätromanische Turmchor und der Sarkophagaltar mit seinem maurischen Schlussstein. Später wurde aus der Kirche eine Wallfahrtskirche, die 1350 erweitert wurde. Der Turmchor blieb erhalten, das vorromanische Schiff jedoch in die späteren Profanbauten integriert. 1530 bekannte sich Heilbronn zur Augsburger Konfession und wurde damit protestantisch. Das Deutschordensmünster blieb die Mutterkirche der Heilbronner Katholiken. Um 1720 baute der Architekt Franz Keller in eine barocke Kirche um und so wechselte auch das Patrozinium zu St. Peter und Paul. 1806 wurde der Deutschorden aufgelöst und der erste Diözesanpriester übernahm die Pfarrei. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnte die Kirche in den 1950er Jahren wieder aufgebaut werden und mit einiger Originalbausubstanz in den 1970er Jahren restauriert werden. 1977 wurde die Kirche St. Peter und Paul zum Deutschordensmünster erhoben. Die heutige Ausstattung besteht aus einigen historischen Kunstwerken etwa von Anthonis van Dyck.

Zahlen & Fakten: Stadtname:
Heilbronn

Bundesland:
Baden-Württemberg

Regierungsbezirk:
Stuttgart

Höhe:
157 m ü. NN

Fläche:
99,88 km²

Einwohner:
122.415

Autokennzeichen:
HN

Vorwahl:
07131, 07066

Gemeinde-
schlüssel:

08 1 21 000

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